Als ich meine Gastfamilie aus Kelowna, British Columbia bekam, wurde mir erst so richtig klar, dass es bald losgehen würde und auch schon 3 Monate später verabschiedete ich mich für 10 Monate bei meiner Familie. Mit einer meiner besten Freundin flog ich bis nach Vancouver und dann alleine weiter nach Kelowna. Meine Gastfamilie war super, ich hatte 2 Gastgeschwister, 16 und 13 und einen Gastbruder aus Mexiko, der 15 war. Zum ersten Mal war ich die älteste, eine ganz neue Erfahrung. Meine Gasteltern sind getrennt aber ich hab nur bei meiner Mutter gewohnt. Das Gegend war wunderschön, 2 Minuten vom Haus entfernt konnte man von Sanddünen auf den See und den umliegenden Bergen gucken. Meine Schule für die nächsten 10 Monate war die Okanagan Mission Secondary School, 7 Minuten Schulbusfahrt entfernt. Das kanadische Schulsystem ist wirklich sehr anders, pro Halbjahr hatte ich nur 4 Fächer und auch die Auswahl war riesengroß. Nach langer Überlegung entschied ich mich unter anderem für Mathe, Socials und Englisch, aber auch für Fächer wie Theater und Kochen. Das Wetter ist in Kelowna wirklich fast immer gut, im September war es 30 Grad und im Winter nicht allzu kalt, aber auch Schnee. In meiner Freizeit habe ich viel mit Freunden und Geschwistern verbracht. Ich war einige Male in Vancouver aber ich habe auch eine Austauschfahrt nach Edmonton, Jasper und Banff mitgemacht, die auch wirklich super war. Einem fällt schnell auf, dass in Kelowna viele Austauschschüler sind, besonders Deutsche. Natürlich gefällt das nicht jedem, aber ich fand es nicht schlimm. Ich habe auch Deutsch mit manchen gesprochen, aber das hindert einem nicht daran, Englisch zu lernen. Im Winter begann dann die Skisaison. Schon im September hatte ich mit meiner Gastfamilie einen Saisonskipass gekauft. Ich bin vorher noch nie Skigefahren, doch zum Glück hatte meine Gastfamilie ein paar Skier und Schuhe für mich übrig sodass ich mir nicht mehr viel kaufen musste. Ich hatte insgesamt 3 Skistunden und danach war bin ich jedes Wochenende mit Freunden hochgefahren, das Skigebiet ist nur ca 40 Minuten entfernt. Nach 5 Monaten Skifahren, in anscheinend einem der besten Gebiete, bin ich fast überall sturzfrei runter gefahren. Weihnachten, Silvester und Geburtstag in einem anderen Land zu haben war schon komisch, aber nicht schlecht. Den 25. Dezember verbrachten wir bei den Großeltern in Vancouver, New Years Eve in BigWhite, dem Skigebiet und meinen Geburtstag im Januar feierte ich mit ein paar Freunden zuhause. Da ich schon seit ich klein bin Tennis spiele habe ich mir extra eine Schule ausgesucht die ein Tennisteam hat. Doch seit einiger Zeit gibt es in British Columbia einen Lehrerstreik, sodass das Government Lehren verbietet Sportteams zu haben außer wenn eine Tochter oder Sohn dabei ist. Glücklicher Weise war dies der Fall an meiner Schule, sodass wir ab April 2-mal pro Woche für die Landesmeisterschaften trainierten. Ich rate euch in einem Schulteam mitzuspielen wenn es möglich ist, denn der Teamspirit an den Schulen ist wirklich unglaublich! Als wir die Vorausscheidungen in Kamloops gewonnen hatten, fuhren wir zu 12. nach Vancouver um bei den Provincials von BC spielen. Diese 4 Tage waren die besten Tage der 10 Monate. Man hat so viele Leute kennengelernt und als wir den 3. Platz belegten, das beste Ergebnis dass meine Schule je hatte, kamen wir in die Zeitung und haben viele Sachen gewonnen. Doch als 1 Monat später die Schuljahr zu ende ging, musste ich von viele Abschied nehmen, was nicht einfach war. Ich werde auf jeden Fall nochmal meine Gastfamilie besuchen, hoffentlich nächsten Sommer. Ich bin jetzt seit einem Monat wieder zuhause und vermisse Kanada wirklich sehr, denn die besten 10 Monate kann man nicht so schnell vergessen.  

Hier finden Sie interessante Erfahrungsberichte zum Thema Als ich meine Gastfamilie aus Kelowna, British Columbia bekam, wurde mir erst so richtig klar, dass es bald losgehen würde und auch schon 3 Monate später verabschiedete ich mich für 10 Monate bei meiner Familie. Mit einer meiner besten Freundin flog ich bis nach Vancouver und dann alleine weiter nach Kelowna. Meine Gastfamilie war super, ich hatte 2 Gastgeschwister, 16 und 13 und einen Gastbruder aus Mexiko, der 15 war. Zum ersten Mal war ich die älteste, eine ganz neue Erfahrung. Meine Gasteltern sind getrennt aber ich hab nur bei meiner Mutter gewohnt. Das Gegend war wunderschön, 2 Minuten vom Haus entfernt konnte man von Sanddünen auf den See und den umliegenden Bergen gucken. Meine Schule für die nächsten 10 Monate war die Okanagan Mission Secondary School, 7 Minuten Schulbusfahrt entfernt. Das kanadische Schulsystem ist wirklich sehr anders, pro Halbjahr hatte ich nur 4 Fächer und auch die Auswahl war riesengroß. Nach langer Überlegung entschied ich mich unter anderem für Mathe, Socials und Englisch, aber auch für Fächer wie Theater und Kochen. Das Wetter ist in Kelowna wirklich fast immer gut, im September war es 30 Grad und im Winter nicht allzu kalt, aber auch Schnee. In meiner Freizeit habe ich viel mit Freunden und Geschwistern verbracht. Ich war einige Male in Vancouver aber ich habe auch eine Austauschfahrt nach Edmonton, Jasper und Banff mitgemacht, die auch wirklich super war. Einem fällt schnell auf, dass in Kelowna viele Austauschschüler sind, besonders Deutsche. Natürlich gefällt das nicht jedem, aber ich fand es nicht schlimm. Ich habe auch Deutsch mit manchen gesprochen, aber das hindert einem nicht daran, Englisch zu lernen. Im Winter begann dann die Skisaison. Schon im September hatte ich mit meiner Gastfamilie einen Saisonskipass gekauft. Ich bin vorher noch nie Skigefahren, doch zum Glück hatte meine Gastfamilie ein paar Skier und Schuhe für mich übrig sodass ich mir nicht mehr viel kaufen musste. Ich hatte insgesamt 3 Skistunden und danach war bin ich jedes Wochenende mit Freunden hochgefahren, das Skigebiet ist nur ca 40 Minuten entfernt. Nach 5 Monaten Skifahren, in anscheinend einem der besten Gebiete, bin ich fast überall sturzfrei runter gefahren. Weihnachten, Silvester und Geburtstag in einem anderen Land zu haben war schon komisch, aber nicht schlecht. Den 25. Dezember verbrachten wir bei den Großeltern in Vancouver, New Years Eve in BigWhite, dem Skigebiet und meinen Geburtstag im Januar feierte ich mit ein paar Freunden zuhause. Da ich schon seit ich klein bin Tennis spiele habe ich mir extra eine Schule ausgesucht die ein Tennisteam hat. Doch seit einiger Zeit gibt es in British Columbia einen Lehrerstreik, sodass das Government Lehren verbietet Sportteams zu haben außer wenn eine Tochter oder Sohn dabei ist. Glücklicher Weise war dies der Fall an meiner Schule, sodass wir ab April 2-mal pro Woche für die Landesmeisterschaften trainierten. Ich rate euch in einem Schulteam mitzuspielen wenn es möglich ist, denn der Teamspirit an den Schulen ist wirklich unglaublich! Als wir die Vorausscheidungen in Kamloops gewonnen hatten, fuhren wir zu 12. nach Vancouver um bei den Provincials von BC spielen. Diese 4 Tage waren die besten Tage der 10 Monate. Man hat so viele Leute kennengelernt und als wir den 3. Platz belegten, das beste Ergebnis dass meine Schule je hatte, kamen wir in die Zeitung und haben viele Sachen gewonnen. Doch als 1 Monat später die Schuljahr zu ende ging, musste ich von viele Abschied nehmen, was nicht einfach war. Ich werde auf jeden Fall nochmal meine Gastfamilie besuchen, hoffentlich nächsten Sommer. Ich bin jetzt seit einem Monat wieder zuhause und vermisse Kanada wirklich sehr, denn die besten 10 Monate kann man nicht so schnell vergessen.