Sabrina Müller berichtet aus North Vancouver (British Columbia / Kanada)

5 Monate Canada - Die aufregenste Zeit die ich je hatte!!

Ich erinnere mich als wäre es Gestern, einen Tag vor meiner großen Reise konnte ich es kaum noch abwarten endlich nach Vancouver, Canada,zu kommen. Es war ein Meer voller verschiedener Gefühle; Freude und Aufregung auf der einen Seite aber auch jedemenge Ängste zugleich. Die Fahrt ins Unbekannte lies mich die letzten Nächte schlaflos! Ebenfalls schwer viel mir das Abschied nehmnen, auch wenn ein halbes Jahr nicht lang ist, als es dann am Kölner Bahnhof bis nächstes Jahr hieß kulerten die Tränen und ich wusste das mein großes Abenteuer, die Fahrt ins Unbekannte, nun  beginnt!

18 Stunden später war es dann soweit bei sonnigen Temperaturen war ich in Vancouver angekommen und während der Fahrt zu meiner Gastfamilie fing mein Herz immer schneller an zu schlagen. Zum Abendessen war  ich dann endlich da, die Familie kam aus dem Haus um mich in Empfang zu nehmen, ohne den Koffern irgendeine Art von Aufmerksamkeit zu schenken guckte ich mich um und ging ins Haus, hier war ich nun für die nächsten fünf Monate zu Hause. Der Anfang in der Familie war verhaltend sie stellten mir Fragen nahmen mich hin und wieder mal mit und  brachten mich meiner mit Austauschpartnerin aus Brasilien ins Gespräch. .. Keine Frage, es war eine freundliche Familie bestehend aus Mutter, Vater und drei Kindern doch dazugehörig fühlte ich mich nicht. An meinem zweiten Tag fing ich an die Nachbarschaft zu erkunden und traf dabei auf Elin eine schwedische Austauschpartnerin. Wir verstanden uns auf Anhieb und somit hatte ich direkt am zweiten Tag meines Aufenthalts einen meiner besten Freunde gefunden! Es war super jemanden zu haben, der in der selben Situation war. Sie verstand all meine Sorgen und Probleme und machte mir Mut für den ersten Schultag.  Als mein Stundenplan endlich zusammen gestellt war ging ich in meine erste Klasse. Natürlich fiel ich direkt auf denn auch wenn die Canadier bereits an Internartionals gewöhnt sind, so sind sie doch neugierig woher man kommt und ob all die Vorurteile über die deutsche Biertrinkernation stimmen. Doch sobald diese Fragen gerklärt sind ist das Interesse leider auch schnell verflogen. Ab dort heißt es Selbstinizative ergreifen! Schnell verstand ich das sie den ersten Schritt gemacht hatten interesse an mir zu zeigen und nun lag es an mir, mich an ihnen zu interessieren! Einmal angefangen fing ich immer wieder an die Canadier auf verschiedene Sachen anzusprechen und ins Gespräch zu verwikeln. Zu Begin war es komisch immer wieder nach Hobbies, Vorlieben und Musikgeschmack zu Fragen doch das extrovertiere  Verhalten zahlte sich aus und somit wurde ich schnell zu Parties, Shoppingtouren und Restaurantbesuchen eingeladen! Ein  paar der zahlreichen Erlebnise waren das Klippenspringen in einem der Nationalparks, Ski fahren, die Provincials in Kelowna  oder auch Marshmellow grillen am Strand. Es war großartige wie unterschiedlich aber auch teilweise gleich Jugendliche in anderen Ländern ihr Leben leben und wie sehr sie mich haben daran teilnehmen lassen!! Umso großartiger das Leben mit meinen neugefundenen Freunden war umso unwohler fühlte ich mich in meiner Gastfamilie.. Über einen Wechsel hatte ich oft nachgedacht allerdings nie wirklich in die Tat umgesetzt! Nichts desto Trotz eroflgte nach 2 Monaten der Gastfamilien wechsel und es war definitif einer meiner besten Entscheidungen während meiner Zeit dort. Meine neue Familie bestand aus meinen zwei Gasteltern, meinem kleinen Gastbruder Connor der gerade mal zwei war und Hund Koda. Nach dem Wechsel kann ich zu hundert prozent sagen das ich ein zu Hause weit weg von zu Hause gefunden hab und sogar Feste wie Weihnachten oder mein 16. Geburtstag wurden mit mir gefeiert als wäre ich genau wie ein jedes anderes Familienmitglied. Nach zwei Monaten war bei mir der Punkt gekommen wo ich von dem Besucher, der noch alles ganz neu und anders empfindet zu einer normalen Jugendlichen die in Canada wohnt. Das mag nun für manche so klingen als würde es langweilig werden aber das ist es ganz und gar nicht, mit einer Gruppe von  Freunden, einer neu gefunden Familie erlebt man so viele wahnsinnige Dinge und Abenteuer das ich bis heute gar nicht weiß wie die Zeit dort nur so schnell verfliegen konnte!! Ich erinnere mich noch genau wie ich an meinem letzten Wochenende, meinem 16. Geburtstag, von all meinen Freunden in einem Restaurant überrascht worden bin, wir danach noch alle zusammen an den Strand sind und danach zu Hause weiter gefeirt haben. Es war als wäre man schon immer dort gewesen, alles so vertraut und das vermissen der Familie und Freunde von zu Hause ist auch schnell vergessen wenn man nachts von seinem Fenster aus auf die Skiline von Vancouver schaut! Doch am Tag darauf kam der unvermeidbare Abschied, nach einem großen letzten Frühstück und unter Tränen musste ich alles zurück lassen..Als ich meinem zweijährigem Gastbruder, Connor, Aufwiedersehen sagen musste begriffen weder er noch ich dass das nun das Ende von meinen 5 Monaten waren. Erst als meine Mutter und Freunde mich hier in Deutschland vor meiner Haustür wieder in Empfang nahmen begriff ich das ich nichts verloren sondern nur etwas gewonnen hatte! Ich glaube auch, das nicht viele 16. Jährige sagen können das sie bereits ein zweites Zuhause gefunden haben aber genau so ist es.

Meine Zeit in Canada wird für mich immer unvergesslich bleiben und eine der aufregensten Erfahrungen die meiner Meinung nach ein junger Mensch machen kann. Ich habe immer noch Kontakt zu all meinen Freunden und meiner Gatsfamilie so das ich in den Osterferien sogar auf einen Besuch vorbei kam! So schwer der Abschied von Deutschladn damals auch viel desto glücklicher bin ich es gemacht zu haben und wenn ich heute gefragt werde würdest du es eigentlich nocheinmal machen? Dann antworte ich immer: „Jederzeit!“.

 
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