Ivana S. berichtet aus Belleville (Ontario / Kanada)

Hey everybody!

Ich heiße Ivana und habe mich im dazu entschieden, für ein halbes Jahr nach Kanada zu gehen. Das war eindeutig die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getroffen habe! J

Nach langem Warten und sehr guter  Vorbereitung durch GIVE ging es dann auch endlich los. Am 02. September  stieg ich mit einigen anderen in den Flieger nach Toronto. Für mich sollte jetzt ein komplett neues Leben in Kanada beginnen! Nach einem ca. 8-stündigen Flug kamen wir dann am Toronto Airport an und ein paar von uns  wurden dann von einem Fahrer in die Kleinstadt Belleville gefahren, die ca. 2 Stunden von Toronto entfernt liegt.  Dort wurden wir dann direkt bei unseren Gastfamilien abgesetzt und schon da wurde mir klar, dass ich einfach eine unglaublich wunderbare Zeit in Kanada haben werde! Sie  haben mich sofort herzlich begrüßt und umarmt, sodass ich mich direkt zu Hause gefühlt habe. Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern Ted und Jane, die beide schon etwas älter waren, meiner chinesischen Gastschwester Holly und unseren 3 Hunden. Die nächsten Tage haben die beiden mir dann die Stadt gezeigt und wir alle haben uns schon super verstanden.  Nach dem Labour Day ging die Schule auch schon los. Mein erster Tag an der Quinte Secondary School! Auch wenn am Anfang alles noch total chaotisch ist, man seinen Locker, also sein Schließfach vielleicht nicht sofort auf kriegt oder ähnliches, ist die Schule einfach klasse dort! Macht euch auch keinen Druck, wenn ihr am ersten Tag nicht direkt jemanden kennen lernt. Richtige Freundschaften zu schließen dauert  länger. Traut euch aber ruhig, die Leute anzusprechen, denn die Kanadier sind einfach sooo nette und höfliche Menschen! Meine Fächer für mein Semester waren Dance, Drama, Canadian History und ESL (=English as a second language). Die Fächer, in denen man eher was in Gruppen macht als in stiller Einzelarbeit, helfen auf jeden Fall, schneller Freunde zu finden, sowie es auch bei mir war. Mit meinem Dance Kurs haben wir auch immer allerlei Sachen unternommen: Wir hatten zum Beispiel einen Hiphop, Ballett und Cheerleading Workshop sowie einige andere und sind im Winter zweimal die Woche Eislaufen gegangen und haben für die Christmas Assembly im Dezember einen Tanz einstudiert, was immer super Spaß gemacht hat. Auch mit meinem Drama „Schauspiel“ Kurs haben wir viel unternommen. Mit einigen Leuten aus meinem Kurs haben wir kleinen Kinder ein Weihnachtsstück vorgespielt und auch selbst welche geschrieben, Monologe aufgeführt und hatten alle immer unglaublich Spaß. Generell bietet die Schule ein riesiges Angebot an Sportarten und Reisen. Mit meinem Canadian History Kurs bin ich beispielsweise in die Hauptstadt Kanadas, nach Ottawa gefahren. Informiert euch ruhig auch, was an anderen Schulen für Reisen angeboten werden. Als Austauschschüler hat man da meistens gute Chancen. So bin ich auch noch zu den Niagarafällen gefahren, habe einige Tage in Montréal und Ottawa verbracht, war auf dem berühmten CN Tower in Toronto und konnte sogar an einer Reise nach Washington D.C. und New York City teilnehmen! J Auch mit meiner host family habe ich einiges unternommen, wir waren zum Beispiel in einem Nationalpark und auch im National Ballet in Toronto, in dem eines der Kinder meiner Gastfamilie tanzt. Nehmt an Erfahrungen einfach so viel mit, wir nur möglich, ihr werdet es garantiert nicht bereuen!

Mit seinen ganzen Höhen und Tiefen ist so ein Auslandsaufenthalt wirklich das Beste, was mir je passiert ist! Genießt ihn in vollen Zügen, geht an alles Neue offen heran und traut euch was. Ihr werdet nicht nur eine fremde Kultur und Sprache besser kennen, sondern auch mit euch selbst viel vertrauter werden und eine unglaublich aufregende Zeit haben!

Hätte ich die Chance, ich würde es sofort wieder machen! :-)