Ann-Katrin Lörcher berichtet vom Glenfield College - Auckland (Nordinsel / Neuseeland)

Eigentlich kann ich die wundervollen Eindrücke die ich in diesen 6 Monaten gesammelt habe gar nicht in Worte fassen. Und wo fange ich am besten an davon zu berichten!?

Ich fange am Besten mal ganz von vorne an. Als ich ein Jahr vor meiner Abreise mich mit einem Auslandsaufenthalt auseinander gesetzt habe, war mir klar, dass ich nach Neuseeland möchte. Somit habe ich mich nach einer passenden Organisation umgeschaut und bin sofort auf GIVE gestoßen. Nachdem dann alle Formalitäten schnell geklärt waren, begann schließlich das lange Warten. Viele Gedanken flogen in meinem Kopf rum, wie wird meine Gastfamilie sein? Wie wird die Schule sein? Werde ich Freunde finden?

Circa 2 Monate vor meiner Abreise bekam ich dann endlich die Gastfamilien Details. Ich konnte mein Glück kaum fassen und habe natürlich auch sofort meiner Gastfamilie geschrieben. Nachdem ich wochenlang keine Antwort erhalten habe, da wie sich später rausstellte die E-Mail Adresse falsch war, habe ich all meinen Mut zusammen genommen um bei meiner „neuen Familie“ anzurufen. Es war echt komisch auf einmal Englisch zu reden und nach ungefähr 10 Minuten war das Gespräch auch schon wieder beendet. Jedenfalls hat mir meine Gastmama versprochen, dass sie mir Bilder schicken wird, die ich dann auch kurz darauf Erhalten habe. Zum ersten Mal wusste ich nun, dass meine neuseeländische Familie  aus meinen beiden Eltern Angela und Ross, meinen drei kleineren Brüder Chris, Aaron und Blair und einem anderen Austauschschüler, der aus Korea stammt besteht, ach ja unseren Hund Lizzy und unsere Katze Blondy darf ich nicht vergessen. Nachdem wir dann bis zu meinem Abflug in E-Mail Kontakt standen, hatte ich auch schon einiges über meine neue Familie erfahren.

Der Abschied von Deutschland kam immer näher und die Vorfreude auf Neuseeland stieg gewaltig, ich konnte es kaum abwarten endlich in das Flugzeug zu steigen,  und dann meine Gastfamilie kennenzulernen, neue Erfahrungen zu sammeln und natürlich mein Englisch zu verbessern.

Nachdem meiner 30-stündigen Reise wurde ich dann sehr herzlich von meiner Familie empfangen und wir sind auch gleich an einen sehr tollen Aussichtspunkt in Auckland gefahren um die ersten Eindrücke von dem wunderschönen Neuseeland zusammeln.

Montags ging dann auch gleich die organisierte Einführungswoche los, die für mich sehr hilfreich war, da man in Kontakt mit anderen Austauschschülern kam und sich somit auch super austauschen konnte von unseren „Lehrern“ wurden wir sehr gut auf unser neues Kiwi-Leben vorbereitet.

Nach einer dieser Woche hatte ich dann schon viel rund um Auckland gesehen. Nun wollte ich dann aber doch Kiwi-Leute kennenlernen. Mein erster Schultag am Glenfield College, war ziemlich locker, ich kam in der Schule an und wurde erst mal herzlich von der Koordinatorin empfangen. Nach einigen Test, die aber einfach zu bewältigen waren, konnte ich dann auch schon meine Fächer wählen und sofort in die gewählten Klassen gehen.  Man muss sagen, dass das neuseeländische Schulsystem nicht dem deutschen Entspricht und man eigentlich super in der Schule mitkommt.  

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit Kiwi’s in Kontakt zu kommen, dies hat sich dann aber nach3-4 Wochen gelegt und nach der Schule ging’s dann meistens mit meinen Schulkameraden in die nahe gelegene Mall um dort abzuhängen um sich laut Kiwi’s von dem stressigen Schultag zu erholen, der in Neuseeland um 3.10pm endet. Jeden Mittwoch Nachmittag ging ich dann nach der Schule noch zum Tennis, was für mich auch eine gute Möglichkeit war, mit neuen Leuten in Kontakt zu kommen.

Nach einigen Wochen ist auch in Neuseeland der Alltag eingekehrt umso mehr habe ich mich dann auf die 2-wöchigen Ferien gefreut, in denen ich eine Flying Kiwi Reise auf die Südinsel geplant hatte.

Meine Reise mit Flying Kiwi war unbeschreiblich toll, dort habe ich wirklich die Schönheit Neuseelands kennengelernt und auch viele nette Leute aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt. Unter anderem haben Aktivitäten wie Skydive, Bungy-Jump und Delphine Schwimmen mein Leben in Neuseeland unvergesslich gemacht.

Vier Monate nach meiner Ankunft in Neuseeland hatte ich dann auch schon teilweise den Kiwi Slang drauf, was eigentlich echt cool ist. Jedes zweite Wort ist bei den Kiwi’s all good, sweet oder awesome J

Ein Highlight meiner Schulzeit war auch das Sportcamp mit meiner PE Klasse. Wir sind auf eine kleine Insel in der nähe von Auckland gefahren und haben dort dann verschiedene Aktivitäten gemacht unter anderem auch eine Surivial-Challange, Bogenschießen, Kajakfahren etc.

Mein Auslandsaufenthalt neigte sich schneller dem Ende zu als mir lieb war und so war unserer Abschiedstrip, der auf die Bay of Islands ging meine letzte Reise die ich in Neuseeland gemacht habe.

Der Abschied von Neuseeland und vor allem meiner Familie und meinen Freunden ist mir sehr schwer gefallen, da man nie weiß, wann man wieder nach Neuseeland zurückkommt und da es wahrscheinlich nie mehr so sein wird wie es war.

Ich würde jederzeit wieder diesen Schritt machen nach Neuseeland zu gehen. Nun bin ich seit 1 1-2 Monaten wieder in Deutschland und vermisse mein Leben in Neuseeland. Wenn ich meine Bilder anschaue, was ich fast jeden Tag mache, denke ich an eine wunderschöne und glückliche Zeit zurück, die mir immer in positiver Erinnerung bleiben wird.

 
Dein High School Aufenthalt - optimal mit GIVE