Fabienne Sacher berichtet aus Auckland (Nordinsel / Neuseeland)

Am 8. Juli.2010 bin ich von Hannover nach Auckland geflogen. Der erste Stopp auf dem Weg nach Neuseeland war London, wo ich und die ungefähr 20 anderen, die von Hannover geflogen waren, auf die restlichen Deutschen trafen. Nach 4 Stunden, von denen wir allein 2 damit verbracht hatten auf etwas zu warten oder anzustehen, ging es endlich weiter nach Los Angeles. Das Hollywoodschild haben wie leider nicht gesehen da über ganz Los Angeles Nebelschwaden hingen.  In Los Angeles haben wir dann 2 Stunden in einem Raum mit den restlichen Fluggästen festgesessen. Dann ging es auch schon wieder weiter. Es folgten 11 ½ weitere Stunden. Kurz vor der Küste Neuseelands haben wir die Datumsgrenze überflogen. In Auckland angekommen wurde die Gruppe sofort in Nord- und Südinsel eingeteilt. Die Leute, die wie ich auf der Nordinsel wohnen würden, wurden in einen Besprechungsraum im Flughafen geführt. Dort haben wir dann noch ein paar Informationen zu unserer Gastfamilie, der Vorbereitungswoche und ähnlichem bekommen. Wir sind samstagmorgens angekommen und so hatten die andere Deutsche, die für die Vorbereitungswoche in meiner Gastfamilie wohnte und Ich noch 2 Tage Zeit uns ein zu gewöhnen. Von dem Samstag haben wir nicht viel mit bekommen, weil wir uns um die Mittagszeit kurz hinlegen wollten und dann bis nächsten Morgen durch geschlafen haben. Am nächsten Tag, also Sonntag, ist unser Gastvater mit uns zu einem Strand ganz in der Nähe gefahren. Als am Montag die Vorbereitungswoche anfing, sind wir extra ziemlich früh losgefahren und sind Gott sei Dank von unserer Ansprechperson Brenda an einer Busstation abgeholt. Sonst wären wir wohl noch Tage später in Auckland rumgeirrt. Das Bussystem ist ganz anders als in Deutschland. Oft ist die einzige Zeitangabe die man bekommt, wann der Bus in dem Stadtteil ankommt und wann er den Stadtteil wieder verlässt. Anstatt von Namen haben die Bushaltestellen alle 4 stellige Nummern so ist z.B.  der Flughafen die Nummer 2010. Doch leider findet man die Nummer auch nur im Internet auf der Seite der jeweiligen Fahrgesellschaft.  Während der Vorbereitungswoche hatten wir morgens immer Unterricht, bei dem es um Neuseeland allgemein, die Kultur, die Menschen, die Geschichte und Spezialitäten ging. Nachmittags haben wir Ausflüge gemacht, wie z.B. eine Stadtrundfahrt oder einen  Museumsbesuch. Dadurch haben wir alle einen ziemlich guten Überblick über Auckland und was uns erwartet, bekommen. Die Woche danach ging es gleich in die Schule. Ich ging auf das Rutherford College auf der Te Atatu Peninsula in Auckland.  Die Schule war eine der Wenigen mit nur 3 oder weniger deutschen Austauschülern. Das war auf der einen Seite gut, weil man sich so besser mit den Kiwis anfreunden konnte. Auf der anderen Seite war es zu Beginn aber auch blöd, da es viel einfacher war sich mit Leuten anzufreunden die in einer ähnlichen Situation stecken.  Den Unterricht fand ich nicht viel leichter als in Deutschland, was aber auch daran lag, dass ich Fächer gewählt habe, die ich noch nie hatte wie z.B. Classical Studies und Geografie. Außerdem hatte ich noch einen normalen Englischkurs, OutdoorEducation, Geschichte und Musik. Eine Sache die mich an den Schule verwundert hat ist, dass jede Schule eine eigene International Student Abteilung hatte, was ich aus Deutschland überhaupt nicht kannte. Nach einer kurzen Weile hatte man seine Routine gefunden, aber da muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Während meinen 6 Monaten in Neuseeland habe ich noch zwei Touren durch Neuseeland gemacht,  was ich nur weiter empfehlen kann, denn wann kommt man schon mal wieder nach Neuseeland?  Mein Auslandsaufenthalt war wirklich schön und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.  Ich habe viele Erfahrungen gemacht und viele neue Leute kennen gelernt und hoffe das ich mit vielen davon auch noch ganz lange in Kontakt bleiben werden.

 
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