Florian Schabmüller berichtet vom Otumoetai College - Tauranga (Nordinsel / Neuseeland)

Mein Name ist Florian Schabmüller, bin 15 Jahre alt, komme aus Ingolstadt und bin vor 3 Wochen nach einem halbjährigen Auslandsaufenthalt in Tauranga, Neuseeland zurückgekommen. Es ist wirklich eine sehr tolle Erfahrung und ich kann so etwas nur empfehlen. Zum Einen lernt man natürlich die Landessprache (bei mir Englisch) sehr gut, zum Anderen lernt man eine neue Kultur kennen. Was mir speziell aufgefallen ist, ist wie man ein zweites Leben aufbaut. Neues Land, neue Familie mit neuen Sitten und Gebräuchen, neue Freunde, neue Schule, es ist einfach alles am Anfang neu. Man muss sich aber wirklich keine Sorgen um Heimweh oder Ähnliches machen, da man gar nicht die Zeit dazu hat. Bei mir war es so, dass ich meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland manchmal gern etwas gezeigt hätte, aber zum Vermissen hatte ich gar nicht die Zeit dazu.

Man kommt an und ist erst einmal total aufgeregt und es geht am Anfang alles sehr schnell vorüber. Was mir mit GIVE sehr gut gefallen hat war das Vorbereitungscamp in Auckland. Wir waren etwa 100 deutsche Schüler aufgeteilt in 5 Gruppen. Wir hatten englische „Lehrer“, die uns auf die neue Kultur eingestellt haben und uns zum Beispiel typische Slang-Wörter beigebracht haben. Nachdem ich meine „Welcome-Family“ in Auckland verlassen und in meiner zukünftige Familie angekommen bin, war ich einerseits ein bisschen nervös, andererseits aber auch sehr aufgeregt.

Mit meiner Familie hatte ich auch wirklich sehr viel Glück. Meine Gasteltern hatten selbst drei Kinder und zudem noch einen brasilianischen Gastschüler. Meine Familie und auch der Brasilianer haben mich wirklich toll aufgenommen und dadurch habe ich mich eigentlich gleich wie „daheim“ gefühlt. Am Anfang macht man zwar sicherlich lieber etwas mit den anderen Deutschen, aber ich kann nur empfehlen sich mit den Einheimischen anzufreunden. Die „Kiwis“ sind wirklich sehr nett, hilfsbereit und gastfreundlich. Mir hat auch sehr geholfen dass ich in einen Sportverein gegangen bin. Ich habe dort meine besten Freunde kennengelernt und hatte viele schöne Momente mit der Mannschaft. Ich stehe auch noch im Moment mit fast allen besseren Freunden im Kontakt und mit meiner Gastfamilie telefoniere ich wöchentlich über MSN. Für mich war es einfach die beste Zeit in meinem Leben und hoffe wirklich dass ich mal wieder meine Gastfamilie besuchen kann. Auch mit meinen deutschen Freunden aus Neuseeland stehe ich noch im regelmäßigen Kontakt. Denen ist es sehr ähnlich gegangen wie mir, nämlich dass sie einfach die Zeit sehr genossen haben und es sofort wieder machen würden. Eine meiner besten Freundinnen hat sogar nach ein paar Wochen sich dafür entschieden noch um 3 Monate zu verlängern. Ich kann euch nur sagen: Seid freundlich und hilfsbereit, dann werdet ihr sofort Freunde finden. Was außerdem sehr wichtig ist, ist die Gastfamilie. Zerkriegt euch ja nicht mir ihr, da ihr ja vielleicht mal wieder kommen wollt und dann vielleicht mal für ein paar Wochen bei eurer alten Familie bleiben könnt. Meine Gastfamilie hat mir öfters und vor allem beim Abschied angeboten, dass ich jederzeit kommen und bei ihnen wohnen kann. So etwas freut einen natürlich sehr.

Abschließend möchte ich euch noch Neuseeland ans Herz legen. Warum? Die Leute sind einfach unglaublich nett und gastfreundlich. Außerdem ist es für Urlaube und Unternehmungen gut geeignet. Bei mir war es so, dass ich mit meinen Eltern im Anschluss an meine Schulzeit noch 4 Wochen mit einem Wohnmobil herumgereist bin. Landschaftlich kann ich die Südinsel sehr empfehlen vor allem den „Abel Tasman National Park“ und ein absolutes Muss ist auch ein Bunjee-Jump in Taupo oder in Queenstown.

Das wärs dann mal von mir, wenn ihr noch Fragen zu meinem Aufenthalt oder meinen Urlaub habt, bin ich via E-Mail (florian.schabmueller@web.de oder da-little-flo@hotmail.de) erreichbar. Ich wünsche euch viel Spaß und Glück für euren Aufenthalt und bin wirklich ein bisschen neidisch J

 
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