Franziska Koeckhuber berichtet vom Orewa College - Orewa (Nordinsel / Neuseeland)

New Zealand und zurück

 

Hey guys!

Ich bin Franzi, 17 Jahre alt und habe 3 Monate am anderen Ende der Welt verbracht, in einem wunderschönem Land namens New Zealand...

Mein Flug ging Ende Januar, aber die Vorbereitungen haben natürlich schon viel früher begonnen... Aber ich habe viele Informationen von GIVE bekommen (und das soll jetzt nicht geschleimt sein) und habe mich dann gut vorbereitet gefühlt, als ich mich am Flughafen München von meiner Familie verabschiedet habe... Jetzt ist es endlich soweit, New Zealand, ich komme!

Unser Flugzeug landete in Auckland bei Sonnenaufgang und ich war natürlich aufgeregt, freute mich aber auch auf die folgenden Wochen und all die Erlebnisse...
Zu recht, wie ich später erfahren habe... :)

In der ersten Woche habe ich an einem Vorbereitungsseminar in Auckland teilgenommen, wo wir Internationals ein bisschen über Kultur gelernt haben und auch sonst wurden einige nützliche Dinge besprochen. Außerdem gab’s jeden Tag einen Ausflug... Zu einer Vulkaninsel, ins Museum, auf den Skytower und Kayaking.

Nach dieser ereignisreichen Woche kam ich dann endlich zu meiner „richtigen“ Gastfamilie im Norden von Auckland. Klar, alles neu, daran muss man sich erstmal gewöhnen.

Die Schule, Orewa College, fing auch recht bald an. Am Anfang dachte ich, dass ich niemals in diesem riesigen Gelände den Weg finden werde, habe mich aber schnell daran gewöhnt, da die Unterrichtsstunden immer in denselben Räumen stattfinden. Man konnte sich zwischen einer ziemlich großen Auswahl an Fächern entscheiden, das fiel auch nicht gerade leicht, so viele interessante Sachen, die man gerne mal ausprobieren will! Aber wenn man dann gemerkt hat, dass ein Fach doch nicht so interessant ist...kein Problem, einfach zum Office gehen und wechseln!

Dann gab’s noch die extracurricular activities...für jeden etwas dabei und fun garantiert! Einfach alles ausprobieren... ;)

Meine Familie (Mum, Dad, 2 jüngere Brüder) war leider sehr beschäftigt und konnte nicht allzu viel mit mir unternehmen...Aber man ist doch eine ganze Zeit lang in der Schule (bis 3:15) und danach gibt’s genügend Möglichkeiten, noch etwas zu machen. Ich bin nie gleich nach der Schule nach Hause gegangen, entweder man geht zu den Shops, etwa 5 Minuten Fußweg, oder (da es in Orewa mehr so was wie Supermärkte gibt) man nimmt den Bus in benachbarte Orte, wo man shoppen kann. Oft hat man sich auch einen (oder zwei...oder auch drei ;) ) cookies gegönnt, einen Cafe getrunken oder einfach nur am Strand relaxt (ebenfalls nur ein kurzer Fußweg von der Schule entfernt). Jede halbe Stunde (später jede Stunde) fährt ein Bus, so ziemlich überall hin. Sehr praktisch, man wird dadurch flexibel.

Die Kiwis sind Internationals gewöhnt, man muss also schon selbst auf sie zugehen, um einheimische Freunde zu finden. Aber die Schule hat sogar eine eigene Abteilung (mit einer großartigen Judy als Dean, die sich um alles kümmert) und die Lehrer sind darauf eingestellt. Außerdem findet man unter den Internationals schnell Freunde, da die ja dieselben Interessen haben. Spaß haben, soviel wie möglich unternehmen und die Zeit genießen. Das heißt, man hat Leute, die mit einem zum Beispiel nach der Schule etwas machen. Die Kiwis gehen doch meistens um 3:15 nach Hause...

Ein Fach am Orewa College ist sehr zu empfehlen...New Zealand Experience! Es ist nur für Internationals und man lernt sehr viel über Kultur, Geschichte und New Zealand überhaupt. Wenn ihr jetzt denkt, hört sich nicht so spannend an... Es ist ganz anders als in Deutschland, macht Spaß du ist noch dazu sehr interessant! Außerdem haben wir auch mal rugby und anderes gespielt, einen Maori Haka (Kriegstanz) und die Nationalhymne gelernt. Dazu kommt noch, dass der Lehrer absolut cool ist! Er organisiert auch 2- und 3-Tages Ausflüge zu interessanten Orten in New Zealand. Diese Kurzreisen sind auch SEHR empfehlenswert, klar kostet es etwas, aber es lohnt sich... Die activities sind spitze und wir hatten immer eine Riesengaudi!

Leider gingen die 3 Monate sehr schnell herum, aber ich habe trotzdem das Gefühl, wahnsinnig viel erlebt und sehr viel gelernt und erfahren zu haben. Neue Leute kennen gelernt, tolle Landschaften gesehen, nach anderen Sitten gelebt und ein wenig lifestyle übernommen ;). Und natürlich Englisch deutlich verbessert.

Am Anfang ist es nicht sehr einfach, so ganz auf sich allein gestellt, irgendetwas passt einem nicht, zuhause oder an der Gastfamilie, am Essen oder whatever.

Doch jeder gewöhnt sich irgendwann an die neue Umgebung, manche früher, ein paar etwas später. Und eins ist sicher: Zum Schluss wird es eine unvergessliche Zeit und es ist wahnsinnig traurig, wenn es heißt “time to say goodbye“, ob nach 3 oder 6 Monaten oder sogar nach einem Jahr.

Also: Genieße jeden Moment, mach dir klar, was du gerade erleben kannst und wenn du Probleme hast oder etwas nicht verstehst...Rede, frage, egal wann, wo, warum...Denn es ist immer jemand da, der einem helfen kann!

In diesem Sinne: Falls ihr euch für New Zealand entscheiden solltet, viel Spaß und eine tolle Zeit (die ihr mit Sicherheit haben werdet!)

 

Eure Franzi...:)

 
Dein High School Aufenthalt - optimal mit GIVE