Janina Semenova berichtet aus Winnipeg (Manitoba / Kanada)

Wer möchte nicht für eine gewisse Zeit im Ausland leben, dort eine Highschool besuchen und viele neue Sachen kennen lernen? Genauso ging es mir auch! Nach einigem Überlegen entschied ich mich schließlich für einen dreimonatigen Aufenthalt in Winnipeg, Kanada.

Nachdem ich meine Koffer gepackt hatte ging alles ziemlich schnell: Um vier Uhr morgens ging es los nach Düsseldorf, um dort meine Reise bis nach Winnipeg anzutreten. Der Abschied war zwar tränenreich, doch als der Flieger in Richtung Frankfurt abhob, war die Vorfreude einfach stärker. Nach der Ankunft in Frankfurt, ging es mit einer Reisebegleitung und ungefähr 50 weiteren Jugendlichen in den Flieger. Der Flug nach Winnipeg kam mir dank des reichhaltigen Filmangebotes und der Vorfreude auf die bevorstehenden drei Monate sehr kurzweilig vor. In Winnipeg angekommen war ich nun total gespannt auf meine Gastfamilie. Kaum aus dem Flieger ausgestiegen erwartete sie mich auch schon mit einem „Welcome-to-Canada-Plakat“. Ich wurde zur Begrüßung sowohl von meinen Gasteltern, als auch von meinen beiden Gastgeschwistern herzlich umarmt. Meine ersten Tage in Kanada verbrachte ich zusammen mit meiner Gastfamilie an einem See in der Nähe von Winnipeg.

Nach diesen letzten Ferientagen wurde ich immer aufgeregter, da nun mein erster Tag an einer kanadischen Schule nicht mehr weit war. Dort lernte ich direkt am ersten Tag (dieser war nur für die „Internationals“) viele andere internationale Schüler kennen. Somit wurde der erste „richtige“ Schultag nach den Ferien dann auch kein Problem, da ich nun schon nicht mehr allein war. Mit der Zeit lernte ich in der Schule immer mehr neue Leute kennen und freundete mich sowohl mit internationalen, als auch mit kanadischen Schülern an. Meine Fächer waren Dance, EAL (Englisch für internationale Schüler), Clothing and Housing Design, Maths und Biology. Mir hat es besonders gefallen, dass ich auch ein paar eher „außergewöhnliche“ Fächer wählen konnte, die man in Deutschland nicht kennt. Da ich auch in meiner Freizeit gerne tanze war es für mich sehr toll, dass ich in der Schule das Fach „Dance“ belegen konnte. Außerdem war dies sehr hilfreich, um neue Leute in der Schule kennen zu lernen. Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit mit ein paar Leuten aus meinem Tanzkurs an einer Aufführung vor über tausend Leuten teilzunehmen. Dies war für mich eine super Erfahrung! Besonders geliebt habe ich meine Biologielehrerin, da sie ihren Klassenraum in einen Mini-Zoo verwandelt hat. Wir durften ihrem Papagei neue Wörter beibringen, ihre Ratten im Unterricht über unsere Hefte laufen lassen und der Schlange beim Fressen zusehen.

Eine tolle Erfahrung für mich waren auch Halloween und Thanksgiving in Kanada. So etwas muss man einfach mal gesehen haben! Es hat mir riesigen Spaß gemacht „trick-or-treating“ zu gehen („Süßes oder Saures“) und ein richtiges „Thanksgiving-Dinner“ miterleben zu dürfen.

Insgesamt hat mir meine Zeit in Kanada super gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen so eine Chance zu nutzen, um Erfahrungen zu machen und die Welt kennen zu lernen. Zum Schluss möchte ich noch GIVE danken, ganz besonders Beatrice Lyra, die immer da war, wenn man sie brauchte.

Canada’s kinda neat, eh?

(Das werdet ihr wohl öfter hören, wenn ihr in Kanada seid! J)

 

 

Fotos zu diesem Bericht

Dein High School Aufenthalt - optimal mit GIVE
Seite: 1