Alexandra Eilert berichtet aus Orewa (Neuseeland)

Also ich war ( leider ) nur für einen Term in Neuseeland und ich muss sagen, es war wirklich die schönste Zeit in meinem -zwar bis jetzt nicht all zu langem Leben- aber durch meine Zeit auf der anderen Seite der Welt ganz bestimmt sehr interessanten Leben.
Als erstes muss ich sagen, dass ich es sehr bereue, dass ich nur für einen Term nach Neuseeland gehen wollte, aber ich war wie viele anderen wahrscheinlich auch einfach zu schüchtern!! Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn es mir dort nicht so gefällt, oder wenn ich meine Familie und Freunde zu sehr vermisse.
Nun bin ich wieder zurück hier in Deutschland, sehne mich danach, zurück nach Neuseeland zu können, weil ich dort meine Gastfamilie und Freunde so sehr vermisse…
Ich hatte auch wirklich sehr großes Glück mit allem was mir dort, auf der wunderbaren, anderen Seite der Welt, so alles in den Schoss gefallen ist.
So hatte ich zum Beispiel eine super liebe Familie, mit der ich mich von Anfang an identifizieren konnte. Meine Familie bestand aus meinen Gasteltern, aus meinen zwei Gastschwestern im Alter von 5 bzw. später 6 Jahren und 10 Jahren und meinem 19 jährigen Gastbruder.
Trotz dem großen Altersunterschied zwischen mir und meinen Gastschwestern war es immer sehr lustig mit ihnen, so habe ich auch oft mit ihnen meine Zeit verbracht. Wir waren z.B. öfter zusammen bowlen, oder am Strand.
Das Verhältnis zu meinem Gastbruder war sogar noch besser; so war ich schnell in seinen festen Freundeskreis integriert und ich würde sogar sagen, dass er einer meiner besten Freunde dort ist. Dadurch, dass meine Gasteltern mich richtig wie ihre eigene Tochter behandelten, lernte ich auch andere Familienmitglieder wie Tanten und Onkel, Oma und Opa schnell kennen und entwickelte auch zu diesen ein gutes Verhältnis.
Generell dauerte es nicht lange, bis ich in Neuseeland Kontakte geknüpft hatte. Ich muss dazu sagen, dass ich mich auch nicht davor scheue, fremde Leute anzusprechen, allerdings sind Neuseeländer meiner Meinung nach ein sehr offenes Volk, sodass ich meine „Ansprechkünste“ bis zuletzt nicht all zu oft einsetzen musste um neue Leute kennen zu lernen!! Selbst wenn ich es versucht hätte, meistens kamen mir dann doch die Neuseeländer mit ihrer offenen Art zuvor. Zuletzt war und ist mein Freundeskreis dort drüben nicht sehr viel kleiner als mein näherer Freundeskreis hier in Köln…
So musste ich zum Beispiel nicht länger als zwei Wochen mit dem Schulbus fahren, denn danach hat mich immer mein bester Freund dort mit zur Schule genommen. Was Partys und meine sonstige Freizeitgestaltung in Neuseeland angeht war ich auch komplett ausgebucht! An den Wochenenden war meistens bei einem meiner Freunde irgendeine Party (dazu möchte ich nicht näher eingehen…) und an Wochentagen waren wir meistens am Strand, oder waren einfach in unserem Lieblingspark. Es gab auf jeden Fall immer sehr viel zu tun.
Schule hat natürlich in meinem Tagesablauf auch immer eine große Rolle gespielt.
Erstens natürlich, weil sie einfach den größten Teil des Tages eingenommen hat, aber auch, weil ich teilweise natürlich auch zu Hause mal Hausaufgaben machen musste, oder auch mal für einen Test lernen musste…
Das heißt nicht, dass mir die Schule dort drüben schwer gefallen wäre.
Ganz im Gegenteil!! Natürlich ist es zunächst etwas ungewohnt, einfach die ganze Zeit auf Englisch zu reden, aber das legt sich auch schon nach einer (ganz kurzen) Weile!
Jedenfalls fand ich das…
Wirklich jeder, ob jetzt Lehrer oder Mitschüler, versuchten es mir und generell allen Austauschschülern so einfach wie möglich zu machen, so dass es mir persönlich auch nicht schwer gefallen ist mit dem Englischreden!
Also was so das Verständnis angeht, hatte ich auch kaum Probleme in der Schule.
Also: Ich kann nur sagen meine ganze Zeit dort war so wunderbar und ich wünsche jedem, dass er/sie auch so eine schöne Zeit haben wird!!!

Orewa College, Januar bis April
 
Dein High School Aufenthalt - optimal mit GIVE